Zwei Tipps, wie ich meine Aufgabenliste in den Griff bekomme

Virtuelle Teams
Apr 29, 2020

Benutzt du eine Todo-App für Aufgaben am Computer oder auf deinem Handy?* Hast du dort, so wie ich, Erinnerungen aktiviert, damit du weißt, welche Aufgaben noch zu erledigen sind und welche bereits überfällig werden? Und wird diese Liste manchmal länger und länger?

Wenn deine Aufgabenliste immer länger und länger wird und wenn du feststellst, dass du diese automatischen Erinnerungen Tag für Tag einfach wegwischst und ignorierst, dann helfen dir vielleicht die folgenden Tipps.

Wie ist die Stimmung im Team wirklich?

ParrotPolls. Das Stimmungsbarometer für Teams. #RedetMiteinander
Jetzt 12 Monate kostenlos testen »

Trenne echte Aufgaben von anderen Dingen

Eine "echte Aufgabe" kann man angehen, umsetzen und dann ist sie erledigt. Ich missbrauche meine Aufgabenliste manchmal, indem ich dort Dinge eintrage, die in diesem Sinne gar keine Aufgaben sind.

  • "Milch"
  • "Unbedingt diesen Artikel / diesen Blog-Post / dieses Buch lesen"
  • "Netflix-Serien-Tipp: The Good Place"

Das sind Dinge, die ich nicht vergessen möchte, aber es sind keine konkreten Aufgaben, die ich erledigen kann.

💡Tipp: Lege eine zweite Liste an und nenne sie "später / irgendwann". Dann nimm alle Dinge, die keine echten Aufgaben sind und verschieben sie auf diese Liste.

Komplexe Aufgaben gehören nicht in eine Aufgabenliste

Für mich ist immer hilfreich, wenn ich mir klarmache, dass meine Aufgabenliste nur Dinge enthalten soll, die ich mit einem Zeitaufwand von weniger als einem Tag erledigen kann. Alles, was größeren Aufwand bedeutet, betrachte ich einfach als eine Art Projekt oder ein zu erreichendes Ziel, das dann wiederum in kleinere Aufgaben "zerschnitten" werden kann und muss.

💡Tipp: Lege eine zweite Liste "zu klären" an. Verschiebe alle diese "größeren Dinge" hierhin. Stelle dir eine Erinnerung, damit du über diese Liste drüber gehst und für die zu klärenden Einträge überlegst, welche konkreten Aufgaben sich daraus ableiten lassen. (Wenn du das nicht tust, dann kann das auch OK sein. Dann waren diese ganzen ehemaligen "Aufgaben" wohl nicht so wichtig...)

Bonus Tipp: Für einige deiner "Aufgaben" (die in Wirklichkeit größere Dinge sind), wirst du schon beim Verschieben von der einen Liste auf die andere Liste merken, dass du irgendwie ein ungutes Gefühl dabei hast. Wenn du das spürst, dann nimm dir einen Augenblick Zeit und überlege, woher dieses Gefühl kommt. Ist es vielleicht an der Zeit, dieses "Todo" loszulassen und endgültig zu löschen? Oder fällt dir vielleicht direkt ein, was hier genau als Nächstes zu tun ist, du sträubst dich nur immer dagegen? Das ist immer eine gute Gelegenheit, ein wenig mehr über sich selber zu lernen. 😀

*= Ich habe hier bewusst von Computer und Handy gesprochen, denn Leute, die ihre Aufgabenlisten auf Papier pflegen, haben dieses Problem in der Regel nicht. Ich vermute, aus guten Grund: Ein Zettel Papier oder ein Notizbuch sind irgendwann voll. Anders bei einem digitalen Aufgabenplaner ist man hier vermutlich seltener dazu verleitet, einfach alles aufzuschreiben, was einem in den Sinn kommt?

Ähnliche Artikel

#NewWork #RedetMiteinander

Neu: Tipps für (virtuelle) Teams

Kostenlose Tipps, frisch in die Inbox.