Arbeit 💼 und Freizeit 🌞 richtig trennen

Virtuelle Teams
Apr 13, 2020

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Im letzten Teil ging es darum, wie wichtig die räumliche Trennung zwischen Arbeit und Freizeit ist, wenn man von zu Hause arbeitet. Und man könnte sagen, heute geht es um die zeitliche und mentale Trennung.

Ein Hinweis vorweg: Es gibt so viele Tipps, wie man besser zu Hause arbeitet. Aber bitte vergiss eins nicht: Du kannst und musst nicht versuchen, allen Tipps zu folgen und alle zu 100 % perfekt umzusetzen. Sei gnädig mit dir selber, wenn etwas nicht so klappt, wie du es dir vorgenommen hast.

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Arbeit und Freizeit zeitlich und mental klar trennen

Nun zu unserem heutigen Thema: Warum ist die zeitliche Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit besonders wichtig, wenn du von zu Hause arbeitest? Warum ist die Vermischung von Arbeits- und Freizeit der Fehler Nr. 1, den du  im Homeoffice begehen kannst?

Weil du für deine dauerhafte Zufriedenheit und deine mentale Gesundheit regelmäßig Erholung brauchst. Und zwar nicht nur körperliche Erholung und ausreichend Schlaf, sondern auch geistige Erholung. Und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass dein Gehirn sich viel, viel besser entspannen kann, wenn du ihm ein klares Signal gibst, wenn die Arbeitszeit zu Ende ist bzw. im Rahmen einer Pause unterbrochen wird.

Es geht also darum, unserem Hirn klare Signale zu senden, damit wir zu Hause wieder entspannen können, auch wenn wir Homeoffice machen.

Hier sind ein paar Ideen, wie du solche klaren Signale senden kannst. Suche dir davon ein oder zwei aus und probiere sie für ein paar Tage aus. Überfordere dich nicht, indem du erwartest, gleich alle Ideen auf einmal umzusetzen und zu befolgen.

  • Idee 1: Alle beruflichen Benachrichtigungen, Geräte und Apps während jeder Pause, im Feierabend und am Wochenende konsequent ausschalten. (Dafür ist es natürlich hilfreich, wenn du berufliche und private Kommunikation trennst. Also z.B. WhatsApp nicht für berufliche Zwecke nutzt usw.)
  • Idee 2: Dein Homeoffice-Arbeitsplatz ist nur zum Arbeiten da und es ist der einzige Ort in deiner Wohnung, an dem du arbeiten darfst. Im Rest der Wohnung herrscht Arbeitsverbot! Also nicht kurz mal E-Mails checken, während du dir einen Kaffee machst.
  • Idee 3: Weil es wichtig ist, gleich noch mal: Stehe immer auf und verlasse deinen Arbeitsplatz, wenn du eine Pause machst, egal wie kurz die Pause ist! Dein Arbeitsplatz soll wirklich nur zum Arbeiten da sein.
  • Idee 4: Überlege dir ein kleines Ritual für Arbeitsbeginn und -ende. Mein Arbeitsbeginn-Ritual sieht momentan so aus: Während in der Küche ein Ingwer-Tee kurz kocht, räume ich meinen Schreibtisch ein wenig auf. Anschließend nehme ich den Tee und setze mich damit an meinen Schreibtisch. Dann plane ich kurz meinen Tag. (Du fragst dich natürlich, warum mein Schreibtisch am nächsten schon wieder aufgeräumt werden muss. Ich weiß es auch nicht.) Als Ritual zum Arbeitsende überlege ich, was ich heute geschafft habe und notiere das in einem Notizbuch. Damit ist dann erstmal Feierabend angesagt.

Wenn du ein oder zwei diese Ideen befolgen kannst, dann hast du hoffentlich einen entspannteren Feierabend.

Aber was ist, wenn deine Mitmenschen von dir erwarten, dass du ständig erreichbar bist? Darum geht es im nächsten Teil unserer Serie.


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